League of Legends: Kiten

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League of Legends: Kiten

Hallo und willkommen zu einem weiteren League of Legends Artikel, heute erzähle ich euch was über das Kiten. Was ist Kiten? Wie wird es gemacht? Welche Champs sind dafür gut, und in welchen Situationen bringt es einem den größten Vorteil. Fangen wir an:

Was ist Kiten?

Als Kiten bezeichnet man das Weglaufen von einem Gegner, während dieser von euch kontinuierlich Schaden kriegt und euch keinen Schaden machen kann.

Wie kitet man? Hierzu ein paar Beispiele zur Veranschaulichung:

1)      Paradebeispiel: Ashe läuft vor einem Gegner weg, dreht sich immer wieder um und greift ihn an. Dieser wird verlangsamt. Dadurch gewinnt Ashe den Vorsprung wieder, den sie durch das Angreifen verloren hat, und hat Schaden gemacht ohne welchen zu nehmen. Würde ihr Gegner, ihr jetzt weiter hinterherlaufen, würde er gekitet werden.

2)      Singed läuft weg, man läuft ihm hinterher. In erster Linie ist das einfach nur intelligent 😉 in zweiter wird der hinterherlaufende gekitet.

3)      Die Ultimate von Lucian erklärt sich von alleine.

Das Harassen ist übrigens, das genaue Gegenteil vom Kiten. Da nutzt man zum Beispiel seine Reichweite aus und spielt eher aggressiv. Das Kiten ist hingegen defensiv. Wir beschäftigen uns im weiterem aber mit der Standartform des Kitens, aus Beispiel Nummer 1.

Welche Champs sind dafür gut geeignet?

Jeder Ad Carry mit einem Redbuff ist in der Lage effektiv zu kiten, da der Redbuff mit jedem Hit einen Slow auf den angegriffenen wirft.

Auch Ad Carrys mit eigenem CC sind in der Lage effektiv zu kiten, wie zum Beispiel Ashe, Quin oder Caitlyn. Die letzten beiden sind nach einem erfolgreichem Angriff in der Lage Distanz zwischen sich und dem Gegner zu bringen.

Ich habe bisher vom wirklich effektiven Kiten gesprochen, aber auch jeder andere Champion mit Fernangriff kann beim Zurücklaufen immer wieder einen Hit auf den Gegner machen, auch wenn der Gegner dadurch näher kommt. Hierbei muss man seine eigene Position natürlich beachten. Ist man in der Nähe seines eigenen Towers, hat man die Chance dass der Gegner durch das Kiten soweit geschwächt ist, dass er einen nicht bis in den Tower verfolgt. Ist man mitten im Nichts, kann man noch ein wenig Schaden machen, bis der Gegner ankommt, und auf Unterstützung warten. Ist man mitten im Nichts und es ist keine Unterstützung vorhanden ist man selber schuld. Hört auf greedy zu sein! Guckt auf die Minimap!

Singed brauch ich an dieser Stelle glaube ich nicht noch einmal zu erwähnen 😉

In welchen Situationen lohnt sich das Kiten am meisten?

1)      1o1 gegen einen Nahkämpfer wenn er dich verfolgt. Praktisch wird es, wenn der Nahkämpfer durch das Kiten so viel Schaden nimmt, dass er wieder zurück Läuft und ihr aggressiv werden könnt.

2)      1o1 gegen einen Fernkämpfer wenn er kürzere Reichweite hat und ihr einen Slow oder anderen CC habt.

3)      Wenn ihr in einem Teamfight gefokust werdet, könnt ihr kiten um Abstand zwischen euch und den anderen zu bringen, und trotzdem Schaden auszuteilen. Im Verlauf des Teamfights könnt ihr ja optional entscheiden was ihr weiter machen sollt. Wieder reingehen oder zurückziehen.

So, ich denke mal das Prinzip ist jetzt klargeworden. Alles andere kommt mit der Übung. Darum so viel von mir zu diesem Thema,

Euer AleksIngame

Hier zu meinem Nächsten Artikel: League of Legends: Harassen

Und hier geht es zur Gesamtübersicht: Wie werde ich besser in League of Legends

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