Dota2: Aller Anfang ist schwer

Dota2_aleksingame

Als Anfänger in Dota2

Hallo liebe Gamecommunity,

Nachdem ich jetzt so vieles über League of Legends erzählt habe, möchte ich euch meine ersten Erfahrungen in Dota2 präsentieren. Man muss sich ja nicht auf ein MOBA fixieren. In League of Legends befinde ich mich im Moment im Gold Bereich, was aber hauptsächlich daran liegt, dass ich auch müde und unkonzentriert Ranked Spiele mache, weil es da einfach weniger Troller gibt, und die Spiele mehr Spaß machen, da meine unranked Elo irgendwo im Holzbereich schwimmt. Jedoch beherrsche ich die meisten Mechaniks wie das Lasthitten, das Kiten, das Outzonen und was man halt so braucht um nicht jedes Spiel der Feeder zu sein. Fazit ich bin ein guter League Spieler. Nicht mehr und nicht weniger. Und gestern habe ich mit einem Kollegen, der schon etwas erfahrener in Dota2 ist, das erste Mal das Spiel ausprobiert, weil dieser behauptet hat, dieses hätte mehr Tiefe und Potential als League of Legends. Außerdem wäre die Community angenehmer. Das konnte ich natürlich nicht ungetestet lassen.

Die Championauswahl:

Fangen wir an. Zu aller erst möchte ich sagen, dass wir das Spiel gewonnen haben, was aber nicht so ganz mein Verdienst war. Als mein Kollege (mit seinem Helden Stufe 23) mich nett darauf aufmerksam gemacht hat, dass ich noch Stufe 8 bin, habe ich gemerkt, dass Dota2 doch wohl nicht so ganz wie League of Legends funktioniert. Crystal Maiden war die Heldin die ich in meinem ersten Spiel auf Support spielen sollte. Logischerweise habe ich meinen Kollegen unterstützt. An dieser Stelle ein Pluspunkt an Dota2: Man kann von Anfang an jeden Helden spielen ohne ihn freischalten zu müssen.

Der Anfang:

Aller Anfang ist schwer, so sagt man und das passt auf Dota2 wie Faust aufs Auge. Bei League of Legends ist man fröhliche Comic Graphik gewohnt, und Übersichtlichkeit in dem Shop. Nichts davon findet man in Dota2 wieder. Düstere Graphik, gemein aussehende Creeps und ein Shop voller Gegenstände erschlagen einen im ersten Moment. Man hat sich noch nicht einmal die ersten Sachen durchgelesen da laufen die anderen schon los und fragen mich was ich denn so lange brauche. Irgendwelche Sachen gekauft die im ersten Moment Sinn ergeben, wie Pots und einen Esel auf Kommando meines Kollegen, bewege ich mich mit übrig gebliebenen 250 Gold auf die Lane weil alle schon am Kämpfen sind und ich keine günstigen Gegenstände finde. Angekommen auf der Lane sind die anderen Stufe 3 während ich mich gerade mal mit einem Spell begnügen darf. Keine 2 Minuten später sterbe ich an den gegnerischen Support, nicht aber ohne den Carry gestunnt zu haben und somit meinem Kollegen einen Kill ermöglicht zu haben. Stunden später habe ich dann ein Item rausgesucht, was meiner Meinung Sinn ergibt um festzustellen, dass ich bei meinem Tod gefühlt die Hälfte meines Goldes verloren hab. Also kaufte ich mir Schuhe und ging zurück auf die Toplane.

Fazit:

Als neuer Spieler, obwohl mit dem Spielprinzip vertraut, fühlt man sich wie ein nutzloses Neugeborenes. Ich wusste teilweise nicht einmal warum ich gestorben bin. Abgesehen davon, dass die Angriffsanimationen teilweise nicht die deutlichsten sind, ist mehr als die Hälfe der Gegenstände die man kauft, auch noch mit einem aktiven Effekt ausgestattet. Allein für Carrys gibt es irgendwie zwanzig verschiedene Items die alle im Zusammenspiel mit den Skills einzigartige und tödliche Kombinationen ergeben. Ein Stun der fünf Sekunden dauert? In League of Legends tödlich. In Dota2 nicht einmal ungewöhnlich. Ach und Mana hat man am Anfang gar nicht. In League verbraucht sich das Mana ja auch recht fix, aber doch nicht mit einem Spell!

Schlimm finde ich das aber nicht. Es ist zu Anfang ungewöhnlich, bringt aber viel mehr Strategie ins Spiel, da  man echt nachdenken muss, wann und wo ich meine Zauber einsetze.

Und so schritt das Spiel voran. Mit acht Toden habe ich die Gegner gefeedet, was ihnen aber im Endeffekt nichts genützt hat. Jedoch habe ich mit meinem Stun auch den einen oder anderen Kill herbeigeführt, und mit dem Einsetzen meiner Ultimate sogar im Kampfgetümmel einen Kill erzielt. Was aber eher am Glück lag, und nicht an meinen Fähigkeiten. Mein Kollege hatte irgendwann um die 20 Kills, und ich habe den Rest des Spiels verbracht die Karte zu erkunden und die Gegenstände anzuschauen.

Alles in Allem eine echt positive und lustige Erfahrung, nach der man Lust auf mehr bekommt. Habe auch endlich die Option des Schnellzauberns wieder gefunden, die mir aus League of Legends so vertraut ist. Mal schauen wie es sich spielen lässt wenn ich die Steuerung meinen Bedürfnissen etwas mehr angepasst habe. Ich bestätige die Meinung meines Kollegen. Mit genug Erfahrung bietet das Spiel wirklich mehr Tiefe, strategische Möglichkeiten und Abwechslung. Vielleicht lasse ich mich von diesem Spiel anstecken und ihr werdet öfter von mir was darüber hören.

Soviel von mir für heute, über mein erstes Dota2 Spiel

Euer AleksIngame

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2 Responses to “Dota2: Aller Anfang ist schwer”

  1. Carpe Diem sagt:

    Add: „HG.Carpe Diem“ (if you cant find it try: „milchproduckte“)
    Im searching for some new m8´s. And trust me: I can show you basically everything about Dota. 😀
    2,5k hours of Dota; 18y old.

  2. Vutuza sagt:

    Hey.
    Habe bisher auch nur League of Legends gezockt, jetzt lade ich mir Dota 2 runter. Bin sehr gespannt, was es so zu bieten hat. Vorallem was es die Community so angeht. Aufjedenfall n netter Beitrag von deinem ersten Eindruck, Aleks. :))

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